Wettbewerbe
Am Stadteingang besteht die Möglichkeit unter Integration des vorhandenen Gebäudes 184 das bewusste Verhältnis zwischen Stadttechnik und Stadtkultur herzustellen:
Ein Gebäude, das einem technischen Zweck dient, muss diesen nach außen in den Stadtraum projizieren und mit einer bewussten Form sich im Stadtraum abbilden. Die gewählte Gebäudeform bildet das Ergebnis des Blockheizkraftwerkes ab – den Strom –, baulich umgesetzt als Welle. Die transluzente Industrieverglasung zeigt dem Betrachter die Technik des Blockheizkraftwerkes schemenhaft im Stadtraum. Auf der Industrieverglasung liegen Lichtbänder, 1 mm stark und 5 cm breit, die den Strom in der Farbe weiß oder grün sichtbar werden lassen. Das Thema Energie wird dadurch optisch umgesetzt.
Der Stromverbrauch wird bei Dunkelheit durch die Lichtbänder sowie 2 Laser wahrnehmbar: Ein Laser projiziert von innen auf die Industrieverglasung, der zweite Laser von der Straßenkreuzung auf die vorgestellte Industrieverglasung des Gebäudes 184. Der Laser, nicht nur ein Strahl, sondern auch ein dreidimensionales Medium projiziert z.B. wechselnde Laserstrahlen und Bilder. Diese Bilder können Informationen enthalten wie z.B. Eventtermine, die Preise für den Strom, ein Logo.
Die Konstruktion des Gebäudes besteht aus Stahlbeton-Fertigteilen, die Fassade aus transluzentem Profilbauglas. Mit einer begrünten Böschung wird der Geländesprung zum Parkplatz als künstlerische Natur im Stadtraum zur stark befahrenen Straße definiert. Das Gebäude 184 wurde in die Fassadengestaltung mit einbezogen, da es zentral im Blickfeld der Kreuzung steht und den Ort und somit den Stadteingang stärker definiert, wie das neue Blockheizkraftwerk selbst.